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Ein Krieger der Zukunft müht sich Stufe für Stufe hinauf.
Foto: Bundeswehr
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"Wir
wollten uns einen Überblick über die Leistungen der Universitäten und
Firmen verschaffen", sagt Wolfgang Brüschke, General für
Heeresentwicklung, über das Ziel der Leistungsschau in Hammelburg. In
welchen Bereichen das Heer künftig Kameraden aus Blech und Chips
einsetzen wolle, sei zwar noch nicht genau abzusehen. Doch denkbar sei
die Erkundung feindlichen Geländes und das Aufspüren und Retten
verwundeter Soldaten.
Und so vage die Vorstellungen der
Militärs noch sind, so vielseitig war die Palette der Roboter, die in
Hammelburg antraten. Die Apparate reichten von kaum größer als eine
Ratte bis zu den Ausmaßen eines Kleinwagens. Die einen rollten auf
Ketten, andere auf Rädern. Die Fahrzeuge, die von Universitäten
konstruiert wurden, sahen aus wie eine Mischung aus Bastelarbeit und
Spielzeug. Die Vehikel der Industrie glichen mit olivgrünen Chassis
eher militärischem Gerät.
Fernsteuerung ohne Sichtkontakt 20
Teams aus acht europäischen Ländern schickten ihre Roboter auf
realitätsnahe Missionen. Ganz auf sich allein gestellt waren die
Roboter auf ihrem Weg durch das Geisterdorf Bonnland jedoch nicht. Ein
Mensch durfte sie aus der Ferne steuern, jedoch ohne direkten
Sichtkontakt zu haben. Er saß am Bildschirm und hatte nur das vor
Augen, was die Sensoren in dem Apparat sendeten. "So ein
Live-Experiment ist schon etwas Besonderes", schwärmt Andreas Nüchter
von der Universität Osnabrück, einer der Erbauer von Kurt. Bei einem
Versuch im Labor könne man so lange probieren, bis es schließlich
klappt. Hier müsse alles auf Anhieb funktionieren. Was in Hammelburg
natürlich nicht immer der Fall war: Manche Roboter verloren den
Funkkontakt, andere wurden durch Materialfehler gebremst oder blieben
einfach im Gelände stecken.
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